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Was ist Osteopathie?
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Lebendig und gesund sein – den Körper in Fluss halten
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Ein gesunder Körper ist in rhythmischer, fließender Bewegung. Sie entsteht durch die Aktivität verschiedener Körpersysteme, die den Organismus bis in die feinsten Strukturen durchblutet, beatmet und ernährt. Die Körpersysteme stehen in wechselseitiger Beziehung zueinander und sind durch das Nervensystem und das Gefäßsystem miteinander verbunden. Sie bilden ein aktives Ganzes, das über Mechanismen der Selbstregulation und der Selbstheilung verfügt. Durch Unfälle, Operationen, Infektionen, Geburtstraumata oder emotionelle Traumata verändert sich die Struktur und auch ihre Funktion. Der Körper versucht dies bestmöglich auszugleichen. Irgendwann jedoch gelingt es ihm nicht mehr, ein Gleichgewicht zu finden, das keine Beschwerden verursacht. Hier steckt der Ansatzpunkt für Osteopathie: Sie begreift den Menschen in seiner Ganzheit und behandelt nicht nur die sichtbaren Symptome, sondern deren zugrunde liegenden Störungen, um die natürliche energetische und funktionelle Harmonie wiederherzustellen.– als Prävention und Unterstützung bei akuten und chronischen Leiden. Mehr über das weite Feld der Osteopathie.
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Welche osteopathischen Methoden werden angewandt?
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Am Bewegungszustand des Gewebes (z.B. ausgeglichen, gespannt oder gereizt, frei fließend oder blockiert) und in der Qualität der Rhythmen der Körperflüssigkeiten zeigen sich die Störungen, die einem Leiden zugrunde liegen. Mittels trainierter Berührungs- und Drucksensibilität der Finger, sowie genauester Kenntnis von Anatomie und Physiologie können diese Störungen diagnostiziert werden. Osteopathie wird in drei Bereiche untergliedert, die in der Praxis jedoch nicht voneinander getrennt sind, sie gehen fließend ineinander über: 1. Craniosacrale Osteopathie 2. Organbezogene, viszerale Osteopathie 3. Muskel-skelettbezogene, muskulo-skelettale Osteopathie
1. Das Nerven- und Flüssigkeitssystem harmonisieren
Ein Spannungsungleichgewicht innerhalb des Systems kann zu einer Vielfalt von sensorischen, motorischen und anderen neurologischen Symptomen führen. Der craniosacrale Behandlungsansatz wirkt durch die direkte Verbindung zum Nervensystem und Flüssigkeitssystem im Körper auf den gesamten Organismus sowie das psychische Gleichgewicht ein. Mehr Information über die Craniosacrale Osteopathie
2. Lösen, dehnen und stimulieren der Organe
Die viszerale, organbezogene Osteopathie betrifft die inneren Organe in ihrem Zusammenhang zum Gesamtorganismus. Viszerale Techniken können die Mobilität, die Durchblutung und damit die Funktion innerer Organe beeinflussen. Bewegungseinschränkungen der Organe und damit verbundene Funktionsstörungen werden durch sanftes Lösen der bindegewebigen Hüllen (Faszien) der Organe untereinander positiv beeinflusst. Die Aufhängungen werden gedehnt, die Durchblutungswege stimuliert und je nach Bedarf die Nervenversorgung angeregt oder beruhigt. Die inneren Organe haben im Körper einen geschützten Bewegungsraum. Sie sind an der Körperwand und /oder der Wirbelsäule aufgehängt. Von bindegewebigen Hüllen umschlossen gleiten sie aneinander und bewegen sich im Zusammenhand mit den Bewegungen des Körpers und der Atmung. Die Aufhängungen enthalten die Blut- und Lymphgefäße der Organe sowie deren nervale Verbindung zum zentralen Nervensystem. Die Wände der Bauchorgane enthalten zudem ein Nervensystem - umgangssprachlich oft als Bauchhirn bezeichnet- , das mit dem autonomen Nervensystem kommuniziert. Die innere Beweglichkeit ist also nicht nur für die Organe selbst wesentlich, sie hat auch Einfluss auf den Bewegungsapparat und damit die Körperhaltung, auf die Atmung, die Durchblutung und den Lymphfluss sowie auf das hormonelle und neurovegetative Gleichgewicht.
3. Sanfte Einwirkung auf Skelett und Muskeln
Die muskel-skelettbezogene Osteopathie betrifft die Strukturen des Bewegungsapparats (Knochen, Muskeln, Sehnen, Bänder). Die verwandten Techniken haben über neuronale Rückkopplung indirekt auf Organfunktionen, Atmung und Durchblutung Einfluss. Spezielle Techniken, die in der Praxis Schönberg benutzt werden sind Strain-Counterstrain, Muskel-Energie-Techniken (Mitchell-Techniken), Still-Techniken, Sutherland-Techniken, Myofasziale Techniken, General Osteopathic Treatment (GOT). Bei Interesse informieren wir gerne genau über deren Funktionsweise, bitte treten Sie mit uns in Kontakt. Mehr Information über die Wirkungsweise von Osteopathie auch in den Fachgesprächen Osteopatie Obgleich Osteopathie in der Schulmedizin als umstritten gilt, wird sie in der Naturheilkunde seit Jahren mit positiven Erfahrungen angewandt. Die Wirkung ist immer von den Bedingungen des Einzelfalls abhängig. Bitte beachten Sie, dass Osteopathie keine schulmedizinische Erstversorgung nach Verletzungen oder die ärztliche Basistherapie bei schweren Allgemeinerkrankungen ersetzen kann.
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Warum ist Osteopathie nicht medizinisch anerkannt?
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Aus einem Interview 2009 mit Sabine L. Schönberg Wir leben in einer Welt mit mechanistischem Denken. Wenn Punkt A krank ist, dann wird Punkt B gedrückt und dann ist alles wieder gut. Solche mechanistischen Verknüpfungen werden von unserem Wissenschaftsverständnis unterstützt. Die Osteopathie arbeitet jedoch individuell. Was für den einen gut ist, muss für den anderen nicht auch gut sein. Deshalb ist es sehr schwierig, Osteopathie wissenschaftlich zu untermauern... hier weiterlesen... Fachgespräch mit Frau Schönberg, 2009 |
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Osteopathie wirkt auf den ganzen Körper eines kranken Menschen. Die jeweilige Behandlung ist individuell auf den Patienten und seiner Verfassung abgestimmt.
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