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Osteopathin mit Einfühlungsvermögen
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„Der Gesundheit auf der Spur“
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Sabine Lavanya Schönberg sagt in einem Interview. „Mich begeistert die Vielschichtigkeit mit der die Systeme des Körpers zusammenarbeiten. Bei all dieser Komplexität ist es eine Kunst, Wissen über Abläufe im Körper mit Intuition zu verbinden und gleichzeitig intelligent auf die Signale, die der Körper des Klienten gibt, einzugehen. Gerade diese Herausforderung reizt mich. Es ist für mich berührend und immer wieder aufs neue überraschend, welche Wege ein menschliches System nimmt, um „ganzer“, heiler zu werden.“ Die emotionale, seelische Seite beziehe sie mit ein. Bei der Behandlung müsse sie 100prozentig wach, aufmerksam und gleichzeitig entspannt sein, um alle Signale sensibel wahrnehmen und verarbeiten zu können. Die sympathische, engagierte Heilpraktikerin hat sich jahrzehntelang mit den unterschiedlichsten Methoden auseinandergesetzt und an unzähligen Fortbildungen teilgenommen – siehe ihren detaillierten Ausbildungsverlauf. |
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Nicht nur der Körper soll gesund werden - auch die Seele braucht Nahrung
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„Die meisten Krankheiten und Schmerzen sind stark gekoppelt mit einer Überladung im Nervensystem und mit so genannten „energetischen Blockierungen. Ich habe mich sowohl in der osteopathischen Arbeit als auch in weiteren Behandlungsansätzen darauf spezialisiert, dieser Verbindung nachzugehen“, meint Osteopathin Schönberg. „Ich verstehe mich beim Begleiten und Führen innerer Erfahrungen und Prozesse als jemand, der diese erleichtert bzw. ermöglicht, sie jedoch nicht vereinfacht oder gar abnimmt. (s. engl. facilitate = erleichtern, Therapeut altgr = dienen). Bei Schockerfahrung und Trauma ist mein Anliegen, dass Patienten eigene Ressourcen, sowie die Fähigkeit zur Selbstregulation erfahren können und letztere im Rahmen der Behandlung erweitern. Mir ist wichtig, dass Patienten ein positives Verhältnis zu ihrem Körper entwickeln, sie ihn mit seiner Symptomatik verstehen lernen und ihn nicht mehr als Gegner betrachten, sondern als „Teampartner“, der wertvolle Anregungen gibt.“
Behandlung durch Tiefenentspannung Prävention mit Osteopathie |
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Interview mit Heilpraktikerin Sabine Lavanya Schönberg
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1. Warum sind Sie Heilpraktikerin und Osteopathin geworden? Sabine L. Schönberg: Ich hatte in meiner Kindheit selbst Migräne und Rückenschmerzen. Durch meine persönliche Geschichte habe ich mich schon früh mit psychologischen Hintergründen von Erkrankungen befasst und bin im Rahmen meines eigenen Heilungswegs auch der Craniosacral Therapie und Osteopathie begegnet. Dieser Ansatz hat für mich so gut gewirkt, dass ich mich zur Ausbildung entschlossen habe. Auch mein weiterer beruflicher Werdegang ging immer mit dem persönlichen Prozess einher – und so kann ich sagen, dass das was ich in Behandlungen vertrete kein bloßes Bücherwissen ist, sondern auf persönlicher Erfahrung beruht und an ihr gereift ist. Meine Mutter erzählte mir, dass ich sie, wenn sie Migräne hatte, schon als Kind immer massierte. 2. Sie hatten also schon immer sehr feinfühlige Hände? Sabine L. Schönberg: Ähnlich wie bei Musikern das Gehör, ist die Empfindsamkeit in den Händen trainierbar. Es braucht einerseits Talent in den Händen, doch die feine Wahrnehmung wird auch durch Übung ausgebildet. Mir fiel es schon immer leicht, die unterschiedlichen Spannungen in einem menschlichen Gewebe wahrzunehmen. Die Wahrnehmung beruht auf einer Art „Sehfühlen“, d.h. meine Hauptwahrnehmungskanäle sind das Sehen und Fühlen, die sich in meiner Wahrnehmung gegenseitig befruchten. In dieser Kombination von Sehen und Fühlen erforsche ich, ob Verspannungen im Körper des Klienten strukturell (Knochen, Muskeln, Organanheftung, Faszien etc.) oder vegetativ (Spannung im autonomen Nervensystem) sind oder ob sie eher vom Emotionalkörper ausgehen. 3. Was berührt Sie bei Menschen? Sabine L. Schönberg: Mich berührt, wenn ich an den Kern des Menschen komme. Dieser ist jenseits von der Persönlichkeit, die jeder von uns anderen Menschen glaubhaft darstellen möchte. Es berührt mich, wenn Verletzungen durch diese Persönlichkeitsstruktur schimmern. Es berührt mich, wenn ich die Not eines Patienten erkenne und auch dessen Ernsthaftigkeit, aus allem herauskommen zu wollen. Dann möchte ich seinen Prozess mit all meinen Kräften unterstützen. 4. Was ist für Sie Gesundheit? Sabine L. Schönberg: Für mich ist Gesundheit, dass ein Mensch in ein individuelles Gleichgewicht kommt. Gesundheit bedeutet also nicht etwa von Symptomen frei zu sein. Menschen können heil werden und trotzdem Symptome behalten. In einer Einzelsitzung gebe ich Patienten ein Handwerkszeug mit, durch die Prozesse im Alltag bewusster zu gehen, besser auf sich zu achten und wieder zu sich selbst zurückzufinden. Das ist für mich Gesundheit. Für mich ist Aufmerksamkeit und Bewusstheit ein großer Schlüssel für Gesundung. Einmal hilft die Achtsamkeit, die der Behandelnde – also ich – zur Verfügung stellt. Noch mehr Bedeutung hat jedoch die Achtsamkeit, die der Patient für sich selbst zu entwickeln lernt. Durch eine Behandlungssitzung wird er sich seines eigenen inneren Prozesses bewusst. Er fühlt und versteht, was ihn ausmacht und was ihn zu dieser Symptomatik und seinen Beschwerden geführt hat. Das ist ein großer Schritt zur Selbstheilung. Auszug aus einem Interview mit Frau Schönberg, 2009 Behandlungskosten Hilfreiche Links |
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„Die meisten Krankheiten und Schmerzen sind stark gekoppelt mit einer Überladung im Nervensystem und mit so genannten „energetischen Blockierungen. Ich habe mich sowohl in der osteopathischen Arbeit als auch in weiteren Behandlungsansätzen darauf spezialisiert, dieser Verbindung nachzugehen“ |
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